11. Deutsche Klimatagung 05.–08. März 2018 Frankfurt am Main

D

Klimaanalyse, -interpretation und -attribution
Convener: A. Macke  | Co-conveners: D. A. Becker 
Oral programme
 / Thu, 08 Mar, 09:00–13:00  / Room Hörsaal
Poster programme
 / Attendance Tue, 06 Mar, 13:30–15:15  / Poster area
Der Zustand unseres Klimasystems wird maßgeblich durch die Zusammensetzung der Atmosphäre und den physikalischen Eigenschaften der Meeres- und Landoberfläche bestimmt. Diese drei Kli-makomponenten lassen sich seit den 70er Jahren mit wachsender Genauigkeit durch satelliten- und landgestützte passive und aktive Fernerkundung (z. B. Radar, micro-links) erfassen. Gemeinsam mit der Abschätzung oder direkten Messung der Energiebilanz am Boden und am Oberrand der Atmo¬sphäre lassen sich so die Klimawirksamkeit von Aerosolen, Wolken, Oberflächentemperaturen, Eisverteilung, Treibhausgasen und anderen Komponenten bestimmen. Schließlich ermöglicht Fernerkundung das Prozessverständnis der Wechselwirkungen zwischen Energie und Wasserkreislauf und ihr Änderungsverhalten im Zuge der globalen Erwärmung durch Beobachtungen zu belegen. Die Session lädt Beiträge ein, die sich mit der Fernerkundung und Bestimmung der Klimawirksamkeit insbesondere der atmosphärischen Parameter befassen. Von großem Interesse sind auch das Wechselspiel zwischen den Klimakomponenten Atmosphäre, Ozean, Kryosphäre und dessen Einfluss auf die Strömungsdynamik und das mittlere und extreme Niederschlagsverhalten sowie die Erfassung von Trends.