DKT14.6
Anthropogenic climate change influences the occurrence and severity of extreme weather and climate events such as the summer 2026 heatwaves over Europe. These extremes cause significant societal impacts, such as heat-related deaths or water shortages, as well as stress on ecosystems, resulting in e.g. tree mortality or crop loss. To understand, predict, and attribute the interrelated drivers of these events along with their impacts, an interdisciplinary perspective on the nexus between society, ecosystems, and the climate system is necessary. We invite abstracts investigating the drivers of climate-related extreme events over central Europe, as well as their associated and expected impacts on society and ecosystems, including health, infrastructure, wildfires, biodiversity, and agriculture. This includes studies of individual extreme events, as well as methodological advancements to improve their characterisation. We particularly welcome studies that bridge disciplinary boundaries and connect climate science with impact research across social and ecological systems.
German Version
Wetter- und Klimaextreme und ihre Auswirkungen auf Gesellschaft und Ökosysteme
Der anthropogene Klimawandel beeinflusst das Auftreten und die Schwere von Wetterextremen
wie den Hitzewellen in Europa im Sommer 2026. Diese Extreme haben erhebliche
gesellschaftliche Auswirkungen, wie beispielsweise hitzebedingte Todesfälle oder
Wasserknappheit, sowie Belastungen für Ökosysteme, die unter anderem zum Absterben von
Bäumen oder zu Ernteausfällen führen. Um die miteinander verknüpften Ursachen dieser
Ereignisse sowie deren Auswirkungen zu verstehen, vorherzusagen und zuzuordnen, ist eine
interdisziplinäre Betrachtung des Zusammenhangs zwischen Gesellschaft, Ökosystemen und
dem Klimasystem erforderlich. Wir laden zur Einreichung von Abstracts ein, die sich mit den
Ursachen klimabedingter Extremereignisse in Mitteleuropa sowie deren damit verbundenen und
zu erwartenden Auswirkungen auf Gesellschaft und Ökosysteme befassen, darunter
Gesundheit, Infrastruktur, Waldbrände, Biodiversität und Landwirtschaft. Dazu gehören sowohl
Studien zu einzelnen Extremereignissen als auch methodische Weiterentwicklungen zur
Verbesserung ihrer Charakterisierung. Besonders willkommen sind Studien, die
Disziplingrenzen überwinden und die Klimawissenschaft mit der Wirkungsforschung in sozialen
und ökologischen Systemen verbinden.