DKT14.8
Climate data from major intercomparison initiatives such as CMIP and CORDEX have long been used beyond climate science in interdisciplinary and transdisciplinary studies of climate change impacts. Advances in computing power and climate model development have made high-resolution climate simulations at kilometer scale increasingly feasible. In particular, convection-permitting models can provide a more realistic representation of small-scale heavy precipitation and other regional and local climate extremes. This opens up new opportunities for applications in which small-scale processes and short-duration extreme events play a critical role. However, the value of high-resolution climate data ultimately depends not only on model performance, but also on their effective integration into impact models and application workflows, and on their translation into decision-relevant information. We invite contributions from climate model developers and users, impact modelers, as well as developers of tools and decision-support systems. Contributions may address model evaluation and added value, data analysis, modelling chains, applications, or methodological and practical challenges related to the use of high-resolution climate data, including their suitability, uncertainties, accessibility, and integration into impact assessments and climate change adaptation planning.
German Version
Von Klimadaten zu Entscheidungen: Der Nutzen hochauflösender Klimamodelle
Klimadaten aus großen Vergleichsinitiativen wie CMIP und CORDEX werden seit langem über die Klimaforschung hinaus in inter- und transdisziplinären Untersuchungen zu den Auswirkungen des Klimawandels genutzt. Fortschritte bei Rechenleistung und Klimamodellentwicklung haben hochaufgelöste Klimasimulationen im Kilometerbereich zunehmend ermöglicht. Insbesondere konvektionserlaubende Modelle können kleinräumige Starkniederschläge sowie andere regionale und lokale Klimaextreme realistischer darstellen. Dadurch eröffnen sich neue Möglichkeiten für Anwendungen, bei denen kleinräumige Prozesse und kurz andauernde Extremereignisse eine entscheidende Rolle spielen. Der Nutzen hochaufgelöster Klimadaten hängt jedoch nicht nur von der Leistungsfähigkeit der Modelle ab, sondern auch von ihrer effektiven Integration in Wirkmodelle und Anwendungsabläufe sowie ihrer Überführung in entscheidungsrelevante Informationen. Wir laden Beiträge aus der Klimamodellentwicklung und -anwendung, der Wirkungsmodellierung sowie der Entwicklung von Werkzeugen und Entscheidungsunterstützungssystemen ein. Beiträge können sich mit Modellevaluierung und Mehrwert, Datenanalyse, Modellketten, Anwendungen oder methodischen und praktischen Herausforderungen bei der Nutzung hochaufgelöster Klimadaten befassen, einschließlich ihrer Eignung, Unsicherheiten, Zugänglichkeit sowie ihrer Integration in Wirkungsanalysen und Planung von Klimawandelanpassungsmaßnahmen.