DKT14.9
The climate in Central Europe is subject to both natural variability and long-term anthropogenic change, the effects of which vary from region to region. Since the mid-20th century, the average air temperature in the lower layers of the atmosphere over continents and oceans has risen, as has the frequency and intensity of extreme weather events. Global and regional climate models attempt to capture these regional differences, as well as changes in the overall distribution of past and future climate. These models are continuously evaluated and refined in order to better assess uncertainties in simulation results and derive reliable foundations of data for climate change adaptation strategies.
Topics at the session may include the challenges of transitioning to higher spatial and temporal resolutions, integrating new physical and numerical processes, and changes to boundary conditions and simulation setups. Other topics may include the transferability of findings from other regions, new ensemble strategies and adapting models, resolutions and processes to regional needs and research questions.
This session will bring together current research on global and regional climate modelling to discuss the state of the science, as well as current challenges.
German Version
Regionale und globale Klimamodellierung
Das Klima in Mitteleuropa unterliegt sowohl natürlicher Variabilität als auch einem langfristigen, anthropogen verursachten Wandel, dessen Auswirkungen sich regional unterschiedlich zeigen. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts steigt nicht nur die mittlere Lufttemperatur bodennaher Luftschichten über Kontinenten und Ozeanen, sondern auch die Häufigkeit und Intensität von Extremereignissen. Globale und regionale Klimamodelle versuchen, sowohl diese regionalen Unterschiede als auch die Veränderung der gesamten Verteilung im vergangenen und zukünftigen Klima abzubilden. Die Modelle werden stetig evaluiert und weiterentwickelt, um die Unsicherheiten der Simulationsergebnisse besser abschätzen zu können und um belastbare Datengrundlagen für Anpassungsstrategien an den Klimawandel abzuleiten.
Mögliche Themen der Session beinhalten u.a. die Herausforderungen beim Übergang zu höheren räumlichen und zeitlichen Auflösungen, die Integration von neuen physikalischen und numerischen Prozessen sowie veränderte Randbedingungen und Simulationsetups. Weiter mögliche Themen sind die Übertragbarkeit von Erkenntnissen aus anderen Regionen, neue Ensemblestrategien, sowie die Anpassungen von Modellen, Auflösung und Prozessen an regionale Notwendigkeiten und Fragestellungen.
Diese Session bündelt aktuelle Forschungsarbeiten zur globalen und regionalen Klimamodellierung und diskutiert den Stand der Wissenschaft sowie offene Herausforderungen.